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Projektbeschreibung
Weltweit steigt die Nachfrage nach Fleisch, billig muss es sein, jeder soll es sich leisten können. Möglich macht das nur die Massentierhaltung, jeder weiß davon, doch nur die wenigsten begreifen, was das wirklich bedeutet. Wir haben den Bezug zu diesem Lebensmittel verloren, jeder weiß, dass Fleisch von einem Tier kommt und dass dieses dafür sterben muss, dieser Gedanke wird aber verdrängt. Das Sterben ist allerdings nur das Ende einer Gewaltspirale, die die Tiere bis dahin schon hinter sich haben. Massentierhaltung ist nicht artgerecht, Massentierhaltung bedeutet lebenslanges Leid, falsches Futter, Schmerzen und Angst für die Tiere. All das endet im Schlachthof.
Allein dieses Leid ist schon Grund genug genau hinzusehen, doch dabei bleibt es nicht. Wir müssen und ernsthafte Gedanken um unsere Gesunfheit machen. Durch falsche Fütterung entstehen in den Tierkörpern, unserer zukünftiger Nahrung, verschiedene Krankheitserreger, die auch auf uns übertragbar sind. Durch die Haltung in eigenen Systemen, ohne Einflüsse der Umwelt, Überzüchtung und Genmanipulation haben diese Tiere kein eigenes Immunsystem mehr und müssen ständig mit Medikamenten behandelt werden, auch wenn sie nicht krank sind. Da tausende Tiere einer Rasse auf engem Raum zusammengedrängt werden, ist es für Viren nicht besonders schwer sich zu verbreiten...
Medikamentenrückstände und Krankheitserreger bleiben nicht nur im Fleisch, sie werden auch ausgeschieden und werden mit der Gülle auf die Felder gefahren und gelangen über diese ins Grundwasser. Es gibt sowieso keine Lösung für dieses Ökoproblem, keiner weiß wohin mit der Gülle, die tausende von Tiere produzieren. Holland hat daraus Konsequenzen gezogen, dort dürfen keine weiteren Massentierhaltungshöfe gebaut werden. Das hält die Industrie dort aber nicht auf, sie investieren in den Standort Deutschland.
Genau hier setzt der Dokumentarfilm Talking about Meat an, die holländischen Investoren bauen ihre Ställe nicht einfach irgendwo, wohlwissend, dass die Anlagen nicht überall erwünscht sind, sie bauen in den ostdeutschen Bundesländern, dort, wo die Leute keine Arbeit haben. Dort treffen sie auf Zustimmung, da diese Menschen auf Beschäftigung hoffen. Die Fleischindustrie nützt nicht nur Tiere, sondern auch Menschen für ihre Zwecke aus.
Es wichtig, dass wir hinsehen und unseren Fleischkonsum überdenken. Es ist schon merkwürdig, dass Fleisch ein so billiges Lebensmittel geworden ist und in der Herstellung schon einige Prozent Verlust berechnet werden, also Tiere, die sterben, die es nicht bis zum Schlachttermin schaffen bzw. Tiere, die mit dem falschen Geschlecht auf die Welt kommen wie bei Legehühnern.
Talking about Meat möchte die Menschen dazu "zwingen" sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, möchte etwas bewegen. Wenn jeder nur ein bisschen weniger Fleisch essen und bewusster einkaufenwürde, würde das schon einen sehr großen Einfluss auf dessen Herstellung ausüben. Denn genau darum geht es, mit jeder Entscheidung, die wir im Supermarkt treffen können wir Einfluss nehmen und die Welt verändern. Auf Unterstüzung durch die Politik mit Gesetzen ist nicht zu hoffen, die wahre Macht geht vom Kosumenten aus, es wird Zeit, dass wir die Verantwortung übernehmen und diese Macht sinnvoll nützen. Sei dabei, unterstütze dieses Projekt!
1
Sherpa
35
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Projektinhaber
Eva Lechner
Seit 2005 arbeitete ich bei verschiedenen Filmprojekten in erschiedenen Positionen, zur Zeit als Produktionsassitentin bei einer Kinofilproduktion.
Aus Idealismus hatte ich beschlossen auf erst auf Fleisch, dann auf die anderen tierischen Produkte zu verzichten.






