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Projektbeschreibung
Nachhaltigkeit erleben = Umweltbewusstsein fördern: Tag zur Nachhaltigkeit 2012
Im Jahr 2009 wurde das Projekt „Tag zur Nachhaltigkeit“ erstmals von Landauer Studenten ins Leben gerufen. Nach gründlicher Planung fand im Mai 2010 in Landau der „Tag zur Nachhaltigkeit“ statt, ein Aktionstag, bei dem mittels des Konzepts „Ecotainment“ spielerisch und informativ das Leitbild Nachhaltigkeit an alle Altersgruppen vermittelt wurde. Ziel war es, die Menschen für ihren Verbrauch der Umwelt und die Folgen unseres Eingreifens in die Natur zu sensibilisieren. Das Projekt bekam viel Zuspruch seitens der Bevölkerung und wurde mit einigen Auszeichnungen prämiert (weitere Informationen über den Tag 2010 sind auf der Seite www.tag-zur-nachhaltigkeit.de einsehbar).
Aufgrund des großen Zuspruchs geht der „Tag zur Nachhaltigkeit“ nun in die zweite Runde. Am 13. Mai 2012 soll erneut der Versuch unternommen werden ein Event zu gestalten, das viele Menschen zusammen bringt und einen wesentlichen Beitrag leisten soll, Umweltbewusstsein in der Gesellschaft zu steigern.
Unsere Basis: Der ökologische Fußabdruck
Der ökologische Fußabdruck ist ein geeignetes Messinstrument zur Bilanzierung unseres Naturge- und –verbrauchs. Er repräsentiert die Landfläche, welche durch den Lebensstil eines Menschen in Anspruch genommen wird – durch seinen Lebensraum, die Befriedigung seiner Konsumbedürfnisse und die Entsorgung des anfallenden Abfalls. Würden alle auf dem Niveau der Menschen der Industrienationen leben, entspräche dies einer Fläche von drei Erden. Um unseren gewohnten Lebensstandard fortführen zu können, müssen wir uns daher den Konsequenzen des Konsums bewusst werden und verantwortungsvoller handeln. Eine nachhaltige Lebensweise ermöglicht ein Leben in den Grenzen der Biokapazität und nicht weit darüber hinaus.
Von der Theorie zur Praxis – gelebte Nachhaltigkeit
Am Tag zur Nachhaltigkeit 2012 soll für die Einwohner der Stadt Landau ein breites Spektrum zum Thema nachhaltiges Leben angeboten werden. Dies umfasst zum einen Informationen zu Handlungsmöglichkeiten im Alltag, zum anderen Mitmachaktionen, die auf spielerische Weise unser Leben in und mit der Umwelt verdeutlichen.
Konkret bedeutet dies für den Konsument beispielsweise:
· Ökostrom zu beziehen oder durch Photovoltaikanlagen selbst Strom zu erzeugen
· auf Elektromobilität, Carsharing, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad umzusteigen
· seinen Haushalt mit Wärmedämmung, Elektrogeräten der höchsten Energieeffizienzklasse und Energiesparlampen aufzurüsten
· seinen Speiseplan am Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auszurichten
· regionale und saisonal frische Bioqualität bzw. Waren mit Gütesiegeln für nachhaltige Produktionsweise zu kaufen
· Müll sorgfältig und sachgerecht zu trennen
· auf sanften vorwiegend regionalen Tourismus um zu steigen
· seinen Garten oder Balkon naturnah zu gestalten
· in erneuerbare EnergienProjekte wie Photovoltaik‐, Wind‐, Wasserkraft‐, Geothermie‐oder Biomasseanlagen zu investieren
Es sollen Optionen aufgezeigt werden, wie jeder seinen eigenen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann und das mit Gewinndurch finanzielle Entlastung und/oder Steigerung des gesundheitlichen Wohlbefindens.
Ihre Unterstützung
Die Stationen des Events decken sowohl den Informationsbedarf für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene ab. Die interaktive Aufbereitung sorgt für einen Lerneffekt mit Spaß und weckt Interesse, das angewandte Wissen auch in den eigenen vier Wänden und beim Einkauf umzusetzen. So wird das Projekt schließlich zum Bindeglied zwischen theoretischer Nachhaltigkeit und Umsetzung in der Praxis. Unter anderem wurden folgende Teilprojekte 2010 realisiert:
· Infopoint zur Berechnung des individuellen Fußabdrucks
· beispielhafte Komponenten des ökologischen Fußabdrucks in Lebensgröße
· Wasser‐und Ölverbrauch pro Kopf in lebensgroßer Darstellung
· Energiesparparcours
· Wassersparparcours
· Ernährungspfad
· Müllabenteuer
· Ökocatering
· Stadtführung für nachhaltigen Konsum und Gütesiegelquiz
· Probefahrten mit alternativer Individualmobilität wie modernen Solar‐, Hybrid‐oder Elektroautos
· Bühnenprogramm mit unterhaltsamen Vorträgen zur Wirtschaftlichkeit nachhaltigen Konsums, Showcharakter (z.B. Kochshow, Gewinnspiel mit nachhaltigen Beispielprodukten), musikalischen Live‐Acts
· Stände von Unternehmen mit Zukunftstechnologien wie beispielweise regenerative Energien in Aktion
· Stände zu laufenden Projekten für Nachhaltigkeit in Landau
Um das bestehende Angebot erweitert um neue Komponenten anbieten zu können und dem Tag zur Nachhaltigkeit 2012 zu erneutem Erfolg zu verhelfen, benötigen wir Förderer, mit deren Hilfe wir unsere Visionen realisieren können. Wir benötigen daher ihre Unterstützung – für den gemeinsamen Weg in eine grüne Zukunft.
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Projektinhaber
Lisa Andes
Finanzreferentin des Teams, Studentin der Umweltwissenschaften im 9. Semester






