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Projektbeschreibung
Was soll das Ganze?
Noch ein Horrorstreifen? Mit reflexivem Humor und struktureller Meta-Ebene?
Aber ja. Doch dieser wird ganz besonders fein.
Unsere Gruselkomödie „Kannibalismus all inclusive“ fußt nämlich im Kosmos US-amerikanischer Horrorcomics der 1950er Jahre. Der Initiator des Projekts betreibt eine deutsche Webseite, die diese Werke ironisch zelebriert (www.fifties-horror.de).
Aus der Begeisterung über diese brachliegenden Stoffe entsprang die Idee, einige davon auf die Bühne zu hieven oder (noch besser) in den Film umzusetzen. Die Entscheidung fiel auf die 7-seitige Comicstory „The Absent-Minded Fiend“ aus dem Heft MYSTERIOUS ADVENTURES Nr. 7 aus dem Jahre 1952.
Diese Geschichte ist ohne Tricktechnik umsetzbar. Die Grundhandlung beschreibt ein psychologisches Kammerspiel zwischen Mann und Frau. Beide verdächtigen sich gegenseitig grässlicher Machenschaften. Die groteske Eskalation am Ende verleitete uns zu einer humoristischen Adaption.
Das Drehbuch enthält neu geschriebene Exkurse, die die Geschichte (abseits klassischer Horror-Standards) auch in die Genres der Sitcom und der Gameshow öffnen. Die Machart des Films verrät seine Herkunft aus dem Comic – der Trailer vermittelt davon einen ersten Eindruck.
„Kannibalismus all inclusive“ will Unterhaltung mit Anspruch präsentieren. Wir bauen auf Dialogwitz, originelle Umsetzung, atmosphärische Bilder, treibende Dramaturgie, lustvolle Darstellung und augenzwinkernde Hommage. Kurz: ein höchst eigenartiges kleines Gesamtkunstwerk.
Wer sind diese Typen?
Wir sind ein loser, aber hochmotivierter Verbund aus in Köln beheimateten Künstlern: Tillmann Courth (Kabarettist und Comicfachmann), Eva Kristina Korte (Schauspielerin), Michael Koslar (Moderator und Autor), Julia Koep (Kostümbildnerin), Enzo Cianciosi (Musiker und Komponist) sowie Volker Nettekoven (Techniktüftler und Filmemacher).
Unter der Rubrik UPDATES stellen wir einige Mitglieder des Teams ein wenig genauer vor.
Wofür brauchen wir Geld?
Wir sind in der glücklichen Lage, den Großteil selber zu stemmen. Die „manpower“ und der kreative Input kommen von uns selber: Das Drehbuch ist fertig. Die Ausstattung fast beisammen. Ein Drehort gesichert. Das Filmteam steht bereit. Gedreht wird im Herbst.
Eine kleine Finanzspritze gäbe uns den finalen Schub. Da wir alle freischaffende Künstler sind, haben wir kein Geld mehr übrig für Folgendes:
Eine professionelle Maske, die uns am Set schminkt und betreut. Ein Mietwagen zu Transportzwecken. Einige Teile Kamerazubehör, die dem Film den Look geben, den wir beabsichtigen. Filmmaterial (zum Teil soll auf Super8 gedreht werden). Das ein oder andere Ausstattungsstück, das noch vonnöten ist.
Wir versprechen, uns nicht zu übernehmen.
„Kannibalismus all inclusive“ wird ein Kurzfilm von ca. 15 Minuten. Bewältigen wir das, haben wir alle Optionen, noch weitere Stoffe zu verfilmen. Das Resultat könnte ein Langfilm in Episodenform sein.
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Sherpa
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